BHR Biographisches Portal der Rabbiner

WEIL, Nathanael

  • Geb. 5. Juli 1818 in Sulzburg, Baden,
  • Gest. 1. Mai 1892 in Karlsruhe
  • Sohn des Zwi-Hirsch W. und Urenkel des Karlsruher Oberrb. Tia Weil, Jeschiwastudium bei Mendel Dreyfuß in Sulzburg, bei Salomon Rothschild in Müllheim und bei Jsack Löb in Reichshoffen im Elsaß. 1835 imm. Würzburg, dort Bamberger-Schüler und Erzieher bei Baron Hirsch
  • Prediger u. Religionslehrer in Aurich, Ostfriesland, 1859 Stiftsrabbiner in Karlsruhe. War verheiratet mit Hannchen-Hefla (1812-1889).

Dokumente

  • In Karlsruher Adreßbüchern Zähringerstr. 56 (1862, 1871), Zähringerstr. 54 (1879, 1885), Steinstr. 18 (1890, 1891, 1892).

Epigraphik

  • Sein Grabstein und der seiner Frau auf dem alten Karlsruher jüd. Friedhof, Nr. 91-92; siehe Döpp u. a., Alter Jüdischer Friedhof Karlsruhe, Kriegsstraße; Expl. ZAGJD Heidelberg.

Literatur

  • Lippe 1879/81, S. 520
  • Sinai Schiffer, Gedenkrede auf Stiftsrabbiner Weil, Mainz 1892
  • Leop. Löwenstein, Nathanael Weil, S. 37; der Autor besuchte zwei Jahre lang seinen Unterricht
  • Asaria, Juden in Niedersachsen, S. 239f; danach ging er 1854 von Aurich nach Karlsruhe
  • Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 104, 531.