Sohn des Zwi-Hirsch W. und Urenkel des Karlsruher Oberrb. Tia Weil, Jeschiwastudium bei Mendel Dreyfuß in Sulzburg, bei Salomon Rothschild in Müllheim und bei Jsack Löb in Reichshoffen im Elsaß. 1835 imm. Würzburg, dort Bamberger-Schüler und Erzieher bei Baron Hirsch
Prediger u. Religionslehrer in Aurich, Ostfriesland, 1859 Stiftsrabbiner in Karlsruhe. War verheiratet mit Hannchen-Hefla (1812-1889).
Sein Grabstein und der seiner Frau auf dem alten Karlsruher jüd. Friedhof, Nr. 91-92; siehe Döpp u. a., Alter Jüdischer Friedhof Karlsruhe, Kriegsstraße; Expl. ZAGJD Heidelberg.
Literatur
Lippe 1879/81, S. 520
Sinai Schiffer, Gedenkrede auf Stiftsrabbiner Weil, Mainz 1892
Leop. Löwenstein, Nathanael Weil, S. 37; der Autor besuchte zwei Jahre lang seinen Unterricht
Asaria, Juden in Niedersachsen, S. 239f; danach ging er 1854 von Aurich nach Karlsruhe