Gest. vermutlich 1893/95 in Starogard Gdañski (Preußisch-Stargard), Prov. Westpreußen
Sohn eines Kaufmanns, nach privater Vorbereitung 1844 Aufnahme in die Tertia des kathol. Gymnasiums in Glogau, 24. März 1849 Abitur, 23. April 1849 imm. Breslau und acht Semester Studium unter Anleitung von Abr. Geiger, seit 1850 Religionslehrer in Breslau, 30. März 1853 prom. Halle, 1857 Religionslehrer in Berlin unter Michael Sachs, zugleich Erzieher im Auerbachschen Waisenhaus, 1859 Rb. in Œwiecie (Schwetz), Prov. Westpreußen, 1863 Rb. in Starogard Gdañski, wo er auch die Religionsschule leitet. Sein Nachfolger trat dort 1895 ins Amt.
Dissertation
Quo consilio ille liber scriptus sit, qui Ionae tribuitur, Halle 1853.
Dokumente
AU Wrocław, F 458, Studentenregister
UA Halle, Phil. Fak. II, Nr. 78, S. 155-168, Promotionsakten
CJA Berlin, 75 A Sta 2 Nr. 56 mit Bewerbung in Stargard Szecziñski (Stargard in Pommern) vom 20. Nov. 1857
Ebd., 75 A Ma 1 Nr. 17, fol. 14 Bestätigung des Probevortrags in Mirosławiec (Märkisch-Friedland)
Ebd., 75 A El 2 Nr. 4 auf der Bewerbungsliste in Elbląg (Elbing) von 1860
Ebd., 75 A Sta 2 Nr. 9, mit Bewerbung in Starogard vom 19. Sept. 1862
Ebd., 75 A El 2 Nr. 16, fol. 258 mit Bewerbung vom 15. Okt. 1878, dabei Zeugnisse von Sachs, Geiger, Philippson.
Literatur
AZJ 1862, S. 619 Ausschreibung der Stelle in Starogard
Mitgliederverzeichnis des Inst. zur Förd. d. isr. Lit. in AZJ 1864, Beil. zu Nr. 28
Lippe 1879/81, S. 50
Fehrs in Brocke u. a. (Hrsg.), Ost- und Westpreußen, S. 271f.