Sohn des Pinchas B., angeblich schon 1745 in Berlin, Rb. in Wolsztyn (Wollstein), Großpolen, 1767 Rb. in Altstrelitz, Mecklenburg, 1772 Dajan in Berlin
vermutlich kumulierte er fortan beide Ämter. Er war verheiratet mit Elke Halberstadt (st. 1773), Tochter des Joel H., dann mit Mirel Eckerstein (st. 1793), Tochter des Lipman E.
Dokumente
LHA Schwerin, Best. „Judenangelegenheiten Mecklenburg-Strelitz“, Nr. 68.
Publikationen
Dreizehn Approbationen, datiert Strelitz 1769-1772, Berlin 1773-1787; Löwenstein, Index, S. 175f.
Epigraphik
Die Inschrift der zerstörten Grabstätte (bei Landshuth, Nr. 297) spricht ihm Attribute wissenschaftlicher Bildung zu: ha-h. åchmah pe’ero ... h. acham h. irešim ... nafšo ha-maškäläth; siehe auch ebd. Nr. 1111 die Inschrift für seine erste und Nr. 177 für seine zweite Frau, Nr. 2569 für seinen Sohn, den Arzt Mordechai-Model B. (st. 1812); Nr. 1005 für seine Tochter Pessel (st. 1824), Ehefrau des Talmudgelehrten Sanwil b. Hirsch Aschkenas (st. 1813).
Literatur
Hamburger, Das Alte in dem Neuen, S. 16, gedenkt bei der Hundertjahrfeier der Altstrelitzer Synagoge (1868) „des Rabbinats-Assessors Samuel Sanwil Hirsch“
Auerbach, Halberstadt, S. 33, und Löwenstein, „Fürth“, II, S. 71 erwähnen einen Sanfel Halberstadt, „der als Dajan in Berlin wirkte und 1792 in Strelitz starb“; dieser soll Sohn des Benedikt b. Meir in Halberstadt gewesen sein (gest. 1700)