Sohn des Jakob Levi, 1792 Dajan in Fürth unter Meschullam Kohn, im vorgerückten Alter wird er Rabbiner (Dajan und moreh s. ädäq) in Adelsdorf. Wurde in Fürth beerdigt.
Dokumente
CAHJP Jerusalem, D/DR1/1, Rabbinatssachen der jüd. Gem. Forchheim vom 3. Dez. 1813, dokumentiert ein Gesuch des Adelsdorfer Rb. Joseph Simon Levi von 1812 beim Generalkommissariat des Rezatkreises: Sein Sprengel solle um die Gemeinden in Forchheim, Hallerndorf, Wiesenthau und Kunreuth erweitert werden, was aber am Widerstand der dortigen Juden scheitert
CAHJP Jerusalem, D/Ad2/2, verzeichnet unter dem 16. Okt. 1815 (sic) den Tod von „Rabbiner Simon Jäscheles, Witwer“, im Haus Nr. 57, in Fürth beerdigt. Der hebr. Eintrag lautet „hadayyan ha-ga’on ha-gadol [!] MHORaR Šim‘on ...“ (Rest unleserlich).
Literatur
Löwenstein, „Fürth“, II, S. 146, 153 verzeichnet „Simon, Josef b. Jakob“ und „Wiener, Simon, auch Simon Enskeles genannt“ als zwei verschiedene Personen. Eintrag im Fürther Memorbuch dort S. 170f
Spuren jüdischer Vergangenheit in Adelsdorf, S. 17, 55, 93.