Studium an der Jeschiwa des Jonathan Eibeschütz in Altona
Stiftsrabbiner in Hannover, mit Verfügung vom 29. Feb. 1804 als einer der drei Interimsverwalter des Landesrts. eingesetzt. Seine Frau war Gitel Pohle (st. 1819), Tochter des Abraham P. aus Tykocin (Tiktin) bei Białystok.
Manuskripte
Fünf Hefte mit Auslegungen zum Talmud und zum Kodex des Maimonides befanden sich im Besitz von Sal. Frensdorff (Gronemann).
Epigraphik
Grabstätten in Hannover (Nr. 395, 465/2) für ihn und seine Frau; Inschriften und Memorbucheintrag mit Verweis auf seine Tätigkeit als Ritualgutachter bei Gronemann, Genealogische Studien, Bd. II, S. 51f.
Literatur
Levinsky, „Zwei Dokumente aus der ältern Geschichte der Synagogen-Gemeinde zu Hannover“, BJGL 1 (1899), S. 37ff