Sohn des Juda-Jockel Heller, Bruder des Meyer Bretzfelder, um 1801 Lehrer und Prediger in Bayreuth
seit ca. 1819 Lehrer in der Gegend von Rahden und Vehrden, Westfalen. Er übte dort auch rb. Funktionen aus
wegen der Aufnahme einer Proselytin weisen ihn die Behörden 1823 aus.
Dokumente
HStA Wiesbaden, 365/347, Sterberegister Fulda; „Rabbi Wolf Brezfeld, Schullehrer von Baiersdorf, alt: 79 Jahr 3 1/2 M.“
Publikationen
Derašoth ha-Ze’ev, Homilien zur Perikope Wayyelech, Fürth 1794, 19 S. im Duodezformat
Minh. ath Yehudah, Homilien, Fürth 1801, 84 Bl.
Literatur
Hildesheimer, „Mendelssohn“, S. 103, nennt ihn als Pränumeranten der Mendelssohnbibel 1801
Spuren jüdischer Vergangenheit in Adelsdorf, S. 79
Donate Strathmann, „Ein ’ungeheuerlicher und anstößiger Vorfall’: Konversionen zum Judentum und jüdisch-christliche Eheschließungen in Westfalen (1818-1846)“, Aschkenas 9,1 (1999), S. 96f.