1824-1842 Rb. in Gliwice (Gleiwitz). Von der Gemeinde beurlaubt.
Dokumente
GStA Berlin, Rep. 76-III, Sect. 17, Abt. XVI, Nr. 1, Bd. I, erwähnt ihn als Religionslehrer der Kinder (1825).
Literatur
AZJ 1842, S. 226-229, scharfe Angriffe von F...s L. aus Gliwice gegen seinen Rabbiner, „der mit seinen Ideen selbst einem frühern Jahrtausend keine Schande gemacht haben würde“, sein Wüten gegen die Reform, seine zwei jährlichen Predigten benutze er nur dazu, um gegen den Schulbesuch der Kinder zu donnern, seine Arroganz und sein Anspruch, sich durch Nichtstun der Gottheit anzuähneln
Orient 1842, S. 164f, Widerspruch eines anderen Gleiwitzers
AZJ 1847, S. 626, Rabbinatsvakanz in Gliwice
Jeschurun 1854/55, S. 104f: „Gleiwitz, in statistischer Hinsicht die größte Gemeinde Oberschlesiens, war auch die Erste, die ihren greisen Rabbiner durch Abstandsgeld enschädigend vom Amte removirt hat“
B. Nietsche, Geschichte der Stadt Gleiwitz, Gliwice 1886, S. 661