Geb. 24. Sept. 1878 in Neu-Zuczka (Suczawa), Bukowina,
Gest. 2. Sept. 1951 in Tel Aviv, Israel.
Um 1910-1935 Rb. der ostjüdischen Synagoge „Ahavath Thora“ in Leipzig, „ein östlicher Rabbiner großen Formates“ (Diamant, S. 213). Gründete und leitete eine Talmud-Tora-Lehranstalt für die Jugend, die einen maßgeblichen Bildungsfaktor in der Leipziger Gemeinde darstellte (sie wurde 1931/32 von etwa 200 Kindern besucht und beschäftigte vier Lehrer) und sorgte für den Fortbestand und Unterhalt der Mikwe. Erhielt 1924 einen Ruf nach New York, dem er jedoch nicht folgte. Jan. 1935 Emigration nach Manchester, von dort nach Palästina.
Publikationen
Kizzur Schulchan Aruch, Leipzig 1924.
Bildmaterialien
Kreutner, Mein Leipzig, S. 54.
Literatur
Israelit 17.04.1924 (Jg. 65, Nr. 16/17), S. 5
Israelit 20.12.1934 (Jg. 75, Nr. 51), S. 11
Jüdisches Jahrbuch für Sachsen 1931/32; Nd. 1994, S. 118
Kreutner, Mein Leipzig, 1992, S. 55f., 58, 65ff
Adolf Diamant, Leipzig, 1993, S. 213, 215, 261, 269.