Gymnasialbildung in Kempen, Studium in Berlin, 1885 Immatrikulation an Univ. und RS Berlin, 21. Mai 1889 Promotion in Leipzig. Um 1888- 1898 Rb. in Konitz (Chojnice), Westpreußen
1897-1898 Gründungs- und Vorstandsmitglied im Verband der Westpreußischen Synagogen-Gemeinden
1. Okt. 1899 Rb. in Elberfeld. Am 1. April 1929 in den Ruhestand. Verheiratet mit Bertha, geb. Haurwitz (1866-1933).
Dissertation
Die Geschichte Josefs von Mar Narses nach einer syrischen Handschrift der Königl. Bibliothek in Berlin herausgegeben, übersetzt und kritisch bearbeitet. I. Teil, Diss. Leipzig 1889 (Berlin).
Publikationen
„Sagenverwandtschaftliches. Ergänzung zur ‚Geschichte Josephs’ in Nr. 1“, JLB 20 (1891). Kleinere Publikationen in Zeitschriften.
Epigraphik
Sein Grabstein, auf dem auch seine Frau genannt ist, steht auf dem jüd. Friedhof Wuppertal-Barmen, Hugostraße; Abb. Schrader, Tora, 2007, S. 75.
Bildmaterialien
Schrader, Tora, 2007, S. 75.
Literatur
Israelit 21.08.1899 (Jg. 40, Nr. 66), S. 1406
Heppner und Herzberg, S. 523
JLZ 05.04.1929 (Jg. 9, Nr. 14), S. 5
IFH 10.12.1931
Fritz Jorde, Geschichte der Juden in Wuppertal, 1933, S. 37