Geb. 22. April 1917 in Landeshut (Kamienna Góra), Schlesien,
Gest. 6. Dez. 1938 im KZ Buchenwald
Sohn eines Weingroßhändlers aus Hirschberg (Jelenia Góra) im Riesengebirge. Oberrealschule, Abitur, 1936-1938 JTS Breslau
Religionslehrerexamen. Aus Stettin (Szczecin) 1938 von der verwaisten Offenburger Gemeinde als Vorbeter für die Hohen Feiertage geladen
blieb bis Anfang Oktober 1938. Zurück zu seinen Eltern, die inzwischen in Beuthen (Bytom) lebten
Tätigkeit im jüdischen Waisenhaus in Breslau, 10. Nov. 1938 in Breslau verhaftet
KZ Buchenwald. Die Eltern und der Bruder Heinz konnte nach Australien auswandern.
Epigraphik
Bestattet auf dem jüdischen Friedhof in Beuthen (Bytom).
Bildmaterialien
Ruch, s. o., S. 261.
Literatur
Frankenstein, 2002, S. 120
Martin Ruch, „Der letzte Offenburger Rabbi. In memoriam Bernhard Gries (1917-1938)“, Die Ortenau. Veröffentlichungen des Historischen Vereins für Mittelbaden 80 (2000), S. 261-268.