Sohn des Isaak G. und seiner Frau Sara, geb. Weil. Volksschule in Friesenheim, Gymnasium in Lahr, 1910-1921 JTS Breslau
1919 Privatlehrer in Freiburg i. Br. (nach Kisch 1921 Rb. in Freiburg), 1924-1939 Bezirksrb. in Mosbach-Merchingen-Wertheim
zunächst provisorisch auf zwei Jahre angestellt, mit der Auflage zu promovieren. Mitglied in der Vereinigung badischer Rabbiner und der Vereinigung traditionell-gesetzestreuer Rabbiner Deutschlands
lehnte 1935 einen Eintritt in den ADR ab. 1939 Flucht nach Holland, Deportation in die Konzentrationslager Westerbork und Auschwitz. Seine Frau Karolina, geb. Schlesinger, Lehrerin, teilte sein Schicksal.
Dokumente
CJA Berlin, 1, 75 C Ra 1 Nr. 20, fol. 85
Ebd. 75 B Ka 1 Nr. 73, fol. 307
Yadvashem, Liste von Opfern aus den Niederlanden.
Publikationen
Zacharias Frankels Tätigkeit für die Juden bei der Regierung: Vortrag, geh. am 13. Feb. 1916 in der Seminar-Synagoge, 1916.
Bildmaterialien
Lowenthal (Hrsg.), Bewährung, 1965, Fotoseite 11.
Literatur
JLZ 08.08.1924 (Jg. 4, Nr. 26), S. 5, zur Berufung nach Mosbach
Israelit 21.08.1924 (Jg. 65, Nr. 34), S. 6, zur Berufung nach Mosbach-Merchingen-Wertheim
Israelit 11.09.1924 (Jg. 65, Nr. 37), S. 5, zur Amtseinführung