Geb. 10. Okt. 1839 in Nikolsburg (Mikulov), Mähren,
Gest. 4. April 1915 in Berlin.
Schüler von Moses Veilchenfeld in Rogasen (RogoŸno), Studium in Berlin, 1861-1864 Hörer an der Veitel-Heine-Ephraim’schen Lehranstalt das.
währenddessen Prediger in der Gemeinde Schochare Hatov und Vortragender im Beth- Hamidrasch. 29. Juni 1864 Promotion „rite“ in Halle. Zwei Jahre Rb. in Krojanke (Krajenka), Westpreußen, darauf sieben Jahre Rb. in Konitz (Chojnice
bis 1868) und in Danzig in der Langfuhrer Gemeinde. Seit 1873/74 Rb. in Königsberg i. Pr. in der orthodoxen Gemeinde Knochenstraße 57. Leiter einer Religionsschule und Religionslehrer an höheren Schulen. Um 1898/1901 Rb. und Religionslehrer in Berlin an der Privatsynagoge Neweh Scholaum, Lothringerstraße
um 1914 Rb. an der liberalen Synagoge Wilmersdorf Prinzregentenstr. 69-70 in Berlin. Bewerber in Samter (1864), Elbing (1874), Stargard (1875), Schrimm (1878) und Stettin (1879). 1883 Teilnehmer an der ersten Konferenz jüdischer Lehrer Ostpreußens, Mitglied im Verein israelitischer Lehrer in Schlesien und Posen. Mitglied des ADR.
Dissertation
De linguis in Mischna, Sifra, Sifri Mechiltha receptis, ac de eorundem librorum origine, Diss. Halle 1864.
Dokumente
CJA Berlin, 1, 75 A Sta 2 Nr. 47, fol. 3
Ebd. Ste 3 Nr. 67, fol. 53
Ebd. El 2 Nr. 10, fol. 12-12v. Ebd. Nr. 18, fol. 130-130v
Ebd. 75 C Ra 1
GStA PK Rep. 94 Nr. 792 H. 2.
Publikationen
Gott ist unser Richter! Gottesdienstlicher Vortrag am Rosch Haschanah 5624 im Gotteshause der "Schochare-ha-Tob" zu Berlin, 1864
„Moses letztes Gebet“: Gottesdienstlicher Vortrag am Achron-schel Pessach 5624 in der Schlesinger Synagoge zu Berlin, 1864.