Studium am Berliner RS, 1922 Rabbinerexamen und 10. Juni 1924 Promotion in Würzburg. 1922-1927 Lehrer an der Talmud-Tauroh-Schule für jüdisches Ritualgesetz in Köln, April 1927 bis 1938 Rb. in Bad Kreuznach
Mitglied im ADR. Unterstützte jüdische Verfolgte bei der Flucht über die französische Grenze. Nov. 1938 KZ Dachau, 1939 Emigration in die USA mit Ehefrau Käthe, geb. Schieren, und Kindern über Frankreich und die Niederlande. 1939-1966 Hauslehrer für hebräische Bibelkunde, Talmudwissenschaft und Religionsgesetz in Washington. Ab 1966 Ruhestand in New York.
Dissertation
Die Kere-Kethib des Buches Jeremia nach der Auffassung der jüdischen Exegeten, Diss. Würzburg 1924.
Dokumente
CJA Berlin, 1, 75 C Ra 1.
Publikationen
„Sedergedanken“, Israelit 17.04.1924 (Jg. 65, Nr. 16/17), S. 21
„Gedanken zum Schewuausfest“, Israelit 28.05.1925 (Jg. 66, Nr. 22), S. 21f
„Exegetische Miszellen“, JJLG 17 (1925/1926), S. 315-324
„Das Buch des Lebens“, Israelit 07.09.1926 (Jg. 67, Nr. 37), S. 18
„Hat der deutsche Jude ein Herz für Tauroh?“, Israelit 09.12.1926 (Jg. 67, Nr. 50), S. 14f
„Ein massoretisches Problem. Zu parašat naœo“, Israelit 31.05.1928 (Jg. 69, Nr. 22), S. 3
„Stangen und Ringe des Heiligtums“, Israelit 27.03.1930 (Jg. 71, Nr. 13), S. 2f.