Um 1891/93-1896/97 Kultusbeamter in Belgard (Białogard), Pommern
um 1901 / bis 1902 Rb. in Cottbus
nach Berlin. 1903(?)-1915 Rb. und Leiter der Religionsschule des Synagogenvereins Jüdische Brüdergemeinde Berlin-Neukölln
Vorstandsmitglied im Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Neukölln (1913). K. gründete einen Jugendchor, „der die Andachtsstunden in der Synagoge verschönte“ (Wolff, S. 52). Er starb im jüdischen Krankenhaus in Berlin.
Dokumente
CJA Berlin, 1, 75 C Ra 1 Nr. 6, fol. 156 (1914 Unterzeichner einer Erklärung über das Schächten).
Epigraphik
Beerdigt 6. Okt. 1915 auf dem Friedhof in Weissensee, Feld E, Abt. 2, Reihe 21; Wolff, 1988, S. 106.
Bildmaterialien
Wolff, 1988, S. 54.
Literatur
Handbuch 1913, S. 25
JJGL 16 (1913), S. 26
Wolff, 1988, S. 49, 52f
Heitmann und Schoeps (Hrsg.), Juden in Pommern, 1995, S. 41.