Sohn des Jacob S. und seiner Ehefrau Rosalie, geb. Malsch, Neffe des Hamburger OR und Gründers der Talmud-Tora-Schule Anschel Stern. 1869 mit der Familie nach Berlin, wo er das Joachimsthaler und das Köllnische Gymnasium besucht
Studium in Berlin an Univ. (1883-1887) und RS (1883-1890), Juli 1889 Promotion in Tübingen. 1884 Bewerbung in Rawitsch, 1889 Lehrer an der Religionsschule der Adass Jisroel, im selben Jahr als Hilfsprediger nach Kosten (Koœcian), Posen. Febr.-April 1891 Italien-Aufenthalt und Recherchen u. a. in den Vatikanischen Archiven. April 1891 bis 1898 Rb. und Religionslehrer in Kiel, Gründer der Religionsschule (3. Mai 1891). 1898 Heirat mit Sara Carlebach, Tochter des Rb. Salomon C., die ihm im Laufe der Ehe acht Kinder gebar. Sept. 1898-1899 Direktor der Israelitischen Realschule in Fürth
1899 Rückkehr nach Berlin, Mitglied der Separatgemeinde Adass Jisroel. 1900-1905 Leiter einer Religionsschule (der Lippmann-Tauß-Synagoge?) [J. Fehrs, ohne Quellenangabe: „Pensionat u. Institut Berlin“ für „Söhne auswärtiger Glaubensgenossen“, das „streng religiöse und fachmännische Erziehung“ versprach] in Berlin
1905 Bibliothekar in der Bibliothek der Jüdischen Gemeinde Berlin, seit 1920 Oberbibliothekar und Verwalter der Kunstsammlung der Jüdischen Gemeinde. 1932 in den Ruhestand. Wirkte seit 1905 für mehr als 30 Jahre als Hilfsprediger der Berliner Gemeinde.
Dissertation
König Ruprecht von der Pfalz in seinen Beziehungen zu den Juden, Diss. Tübingen 1898 (Kiel 1898 unter dem Titel: König Ruprecht von der Pfalz in seinen Beziehungen zu den Juden. Ungedruckte Koenigsurkunden nebst ergänzenden Aktenstücken. Gesammelt und mitgeteilt).
Dokumente
UA Tübingen 131/48a, 64, 76; 131/48b, 6
CJA Berlin, 1, 75 A Ko 7 Nr. 16, fol. 22, 35
Nachlaß in CAHJP Jerusalem, P 17.
Manuskripte
Schriften zur Geschichte der Alten Synagoge Berlin im Nachlaß/CAHJP Jerusalem; hrsg. von Hermann Simon und Harmen H. Thies, Teetz 2007
Archiv zur Geschichte der Juden in Deutschland und Italien.
Publikationen
Analekten zur Geschichte der Juden I., Braunschweig 1887
Zwei patriotische Kundgebungen (1746, 1814). Aus dem israelitischen Gemeindearchiv zu Halberstadt mitgeteilt, Frankfurt/M. 1887
„Kleine Beiträge zur deutschen Geschichte aus jüdischen Quellen“, ZGJD 1 (1887), S. 199f
„Beiträge zur Geschichte der Juden am Bodensee und in seiner Umgebung“, ZGJD 1 (1887), S. 216-229, 297-308
„Ein Copialbuch der jüdischen Gemeinde zu Worms“, ZGJD 1 (1887), S. 277-280
„Aus der älteren Geschichte der Juden in Regensburg“, ZGJD 1 (1887), S. 383-386
„Nachträge und Berichtigungen“, ZGJD 1 (1887), S. 396
„Kieler Hexenprozesse“, Kieler Zeitung 04.-06. April 1897
Das Judenschreinsbuch der Laurenzpfarre zu Köln (Hrsg., zus. mit R. Höninger), Berlin 1888
„Analekten zur Geschichte der Juden“, MWJ 15 (1888), S. 100-104, 113-115, 149-159
„Die Blutbeschuldigung zu Fulda und ihre Folgen“, ZGJD 2 (1888), S. 194-199
Der Heldenkampf der Makkabäer, 1. und 2. Aufl. Berlin 1889/1890; 3. Aufl. Kiel 1897
Deutscher Israelitischer Volkskalender „Mendelssohn“ 1/5650 (Hrsg.), Berlin 1889
„Zur Quellenkunde für die Geschichte der Juden“, MWJ 15 (1889), S. 121-128, 198-206
„Joselmann von Rosheim und seine Nachkommen“, ZGJD 3 (1889), S. 65-74
„König Albrecht I. für die Juden in Dortmund (1299)“, ZGJD 3 (1889), S. 243-245
„Die Wiederaufnahme der Juden in Speyer nach dem schwarzen Tode“, ZGJD 3 (1889), S. 245-248
„Die Versammlung zu Worms im Jahre 1510“, ZGJD 3 (1889), S. 248-251
„Das Doktordiplom des Frankfurter Judenarztes Isaak Hellen (1650)“, ZGJD 3 (1889), S. 252-255
Die israelitische Bevölkerung der deutschen Städte: I. Überlingen am Bodensee, Frankfurt/M. 1890; II. Kiel, Kiel 1892; III. Nürnberg im Mittelalter, Kiel 1894-1896; IV. Rendsburg, Kiel 1895; V. Regensburg im Mittelalter, Berlin 1932; Nd. der gesamten Serie 1918-1938
„Die Geschichte der deutschen Juden von den ältesten Zeiten bis zum Ausgang des 12. Jahrhunderts“, MWJ 17 (1890), S. 59-73
„Der Hochverratsprozeß gegen die deutschen Juden im Anfange des 17. Jahrhunderts. Ein Stück Rechts- und Culturgeschichte“, Monatsblätter für Vergangenheit und Gegenwart des Judentums 10 (1890)
„Actenstücke zur Vertreibung der Juden aus Nördlingen“, ZGJD 4 (1890), S. 87-91
Chanuka. Ausgewählte Gedichte, Berlin 1891
„Schachmatt den Blutlügnern!“, JP 1891, Nr. 4, 5 und 8
„Prof. Heinrich Graetz. Eine Würdigung“, Menorah 1891, Nr. 30
Hebräische Berichte über die Judenverfolgung während der Kreuzzüge (Hrsg., zus. mit Adolph Neubauer), Berlin 1892; Nd. Hildesheim 1997
Quellenkunde zur Geschichte der deutschen Juden, 1892
Andreas Osianders Schrift über die Blutbeschuldigung, wiederaufgefunden und im Neudruck hrsg., Kiel 1893; im Buchhandel: Berlin 1903
Die Päpstlichen Bullen über die Blutbeschuldigung, Berlin 1893; Nd. München 1900
Urkundliche Beiträge über die Stellung der Päpste zu den Juden. 2 Bd., 1893-1895
„Die Geschichte der israelitischen Gemeinde zu Rendsburg“, Kieler Zeitung 16.-17. November 1895
Tabellen zur Geschichte der Juden und ihrer Literatur, 1896; 3. und 4. verb. Aufl. Kiel 1896; 5. und 6. verb. Aufl. unter dem Titel: Grundriss zur Geschichte der Juden und ihrer Literatur, Berlin 1908
Zeittafel für den Unterricht in der jüdischen Geschichte und Literatur, Kiel 1897; 2. Aufl. Berlin 1925; 3. verm. Aufl. unter dem Titel: Zeittafel der jüdischen Geschichte und Literatur, Berlin 1934 (rez. in CVZ 28.06.1934 [Jg. 13, Nr. 26], S. 15; Fritz Friedländer, ZGJD 7 [1937], S. 254)
„Zur Statistik der Wormser Juden im 15. Jahrhundert“, JP 1897, Nr. 1 u. 3
Jahresbericht der israelitischen Bürgerschule zu Fürth, 1898/1899
„Jüdisches Schulwesen im Anfang des 19. Jahrhunderts. Dokumente aus Goslar“, JP 1900, Nr. 4, Beilage (Isr. Lehrer und Cantor)
„Jüdisches Schulwesen im Anfang des 19. Jahrhunderts. Dokumente aus Halberstadt“, JP 1900, Nr. 4, Beilage (Isr. Lehrer und Cantor)
Rezension von Strack, Das Blut im Glauben und Aberglauben der Menschheit, in JP 1900, Nr. 4
„Die Urkundensammlung der jüdischen Gemeinde zu Worms“, JP 1900, Nr. 5-6
„Der selige Michael 1540 (Zur Ritualmordlüge)“, JP 1900, Nr. 7
„Euchels Plan zur Errichtung eines jüd. Erziehungsinstitutes und Lehrerseminars 1784“, JP 1900, Nr. 12, und 1901, Nr. 3
„Zum Krönungsjubiläum (Btr. Edict vom 11. März 1812)“, JP 1901, Nr. 1
„Zur Statistik der preussischen Juden im Anfange des 18. Jahrhunderts“, JP 1901, Nr. 1
„Aus der Zeit der Befreiungskriege“, JP 1901, Nr. 4
„Die Bestallung der jüdischen Vorsteher in Goslar während des 17. und 18. Jahrhunderts“, JP 1901, Nr. 10, Beilage (Isr. Lehrer und Cantor)
„Zur Statistik der Wormser Juden im 17. Jahrhundert“, JP 1900, Nr. 10, und 1902, Nr. 1
„Das jüdische Museum zu Wien“, JP 1901, Nr. 34
“The Jewish Museum at Vienna”, The Jewish Messenger (New York) 04.10.1901
„Ein jüdischer Kämpfer des Jahres 1813“, JP 1902, Nr. 1
„Memorbuch ha-yašan di-qehilat qodeš wina lifne ha-geruš (Das alte Memorbuch der Wiener Gemeinde vor der Vertreibung)“, Aron Freimann/ Meier Hildesheimer (Hrsg.), Birkat ’Avraham. FS zum 70. Geburtstag A. Berliners, Frankfurt/M. 1903, S. 113*-130* [hebr.]; Sepr.-Druck Berlin 1937
Das zweite Kieler Rentebuch (1487-1586), Kiel 1904 (Hrsg.)
Bericht über die Begründung der Bibliothek und die drei ersten Jahre ihres Bestehens, Berlin 1906
„Ein Gemeindehaushalt vor 150 Jahren“, JP 1908, Nr. 9
„‚Der Jude Posner soll mich und seinen Bart ungeschoren lassen.’ Ein Beitrag zur Charakteristik Veitel Heine Ephraims. Aus dem Nachlass von L. Landshuth mitgeteilt (mit Ergänzungen)“, JP 1908 (Nr. 10) und 1909 (Nr. 1)
Beiträge zur Geschichte der Juden in Berlin, 1909
Das israelitische Gemeindearchiv zu Goslar, Berlin 1910
[Herausgeber der] Festschrift zum vierzigjährigen Amtsjubiläum des Herrn Rabbiners Dr. Salomon Carlebach in Lübeck, Berlin 1910
„Bibliographie der Schriften A. Geigers“, L. Geiger u. a. (Hrsg.), Abraham Geiger, Leben und Lebenswerk, Berlin 1910, S. 415-470
„Megilat nes. Historischer Bericht des Rafael Modena aus Sassulo 1614“, FS Hoffmann, 1914, S. 460-463 (dt.), S. 267-280 (hebr.)
Chronicon Kiliense tragicum-curiosum 1432-1717, die Chronik des Asmus Bremer, Bürgermeister von Kiel (Hrsg.), Kiel 1916
Das Kgl. Westphälische Konsistorium der Israeliten im Porträt, Berlin 1917
Die Kunstsammlung der jüdischen Gemeinde zu Berlin. Mitteilungen zur Eröffnung, Berlin 1917; daraus als Sepr.-Druck Albert Wolf. Ein Gedenkblatt, Berlin 1917
„Zur Eröffnung der Kunstsammlung der jüdischen Gemeinde zu Berlin“, Ost und West 17 (1917), S. 89-96
„Porträts des kgl. westphälischen Konsistoriums der Israeliten“, ebd., S. 255-268
„Die Ausstellung der Kunstsammlung...“, AZJ 23.03.1917 (Jg. 81, Nr. 12) und 30.03.1917 (Jg. 81, Nr. 13)
„Eröffnung der Kunstsammlung...“, Gemeindeblatt (Berlin) 1917, Nr. 8.Aus der Zeit der deutschen Befreiungskriege, 1813-1815. 5. Bde., 1918-1938
„Salomon Kajjem Kaddisch, der erste kurbrandenburgische Landrabbiner“, Jeschurun [NF] 6 (1919); Sepr.-Druck Berlin 1919
„Rabbi Akiba Eigers Gutachten über Einrichtung eines Tauchbades“, Jeschurun [NF] 7 (1920)
„Die zweite Ausstellung in der Kunstsammlung der jüdischen Gemeinde zu Berlin“, Ost und West 21 (1921), S. 63-68, 143-168, 193-206, 251-266, 319-330, 15-28, und 22 (1922), S. 73-86, 139-148, 195-204; Sepr. Druck unter dem Titel Aus dem Berliner Jüdischen Museum: Palästinensische Altertümer, Münzen, Medaillen, Siegel, Ringe und Kultusgeräte, Berlin 1937
Deutsche Sprachdenkmäler in hebräischen Schriftcharakteren. I. Lieder des venezianischen Lehrers Gumprecht von Szczebrszyn (Hrsg.), Berlin 1922
Schwäbische Memorbücher, mit ergänzenden Aktenstücken hrsg., Berlin 1924
David Carlebach, Selbsttätigkeit der Schüler im jüdischen Religionsunterricht (hrsg. und eingeleitet), Berlin 1924
„Die Ephraims in der Berliner Liste der im Jahre 1812 angenommenen Familiennamen“, Jüdische Familienforschung 1 (1925)
„Die Bibliothek der Jüdischen Gemeinden“, Gemeindeblatt (Berlin) 1925, Nr. 11
„Neuerwerbungen der Gemeindebibliothek“, Gemeindeblatt (Berlin) 1925-1926 (zur Fortsetzung)
Beiträge zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Berlin, 1926-1934
„Meyer Simon Weyl, der letzte Kurbrandenburgische Landrabbiner“, Jeschurun [NF] 13 (1926)
„Der Oberlandesälteste Jacob Moses“, Mittheilungen des Gesamtarchivs der deutschen Juden 6 (1926), S. 14-40; Sepr.-Druck Berlin 1926 (Beiträge zur Geschichte der jüdischen Gemeinde zu Berlin 1)
„Zeitungen und Zeitschriften in den Bibliotheken...“, Gemeindeblatt (Berlin) 1926, Nr. 3
„Chanukaleuchter aus der Kunstsammlung der Gemeinde“, Gemeindeblatt (Berlin) 1926, Nr. 12
„Zum Jubiläum der Berliner ‚Lippmann Tauss-Synagoge’“, IFH 1926 (Nr. 50)
Die vierte Ausstellung der Kunstsammlung (Katalog), Berlin 1927
Lesebuch für jüdische Kinder, mit den Beiträgen von Moses Mendelssohn, hrsg. von David Friedländer. Wiederaufgefunden und mit einer Einleitung versehen (Soncino-Gesellschaft 29), Berlin 1927; daraus: „Aus Moses Mendelssohns und David Friedländers wiederaufgefundenem Lesebuch...“, Gemeindeblatt (Berlin) 1927, Nr. 1, S. 1-4
„Der Regensburger Judenprozess 1476-1480“, JJLG 18 (1927), S. 363-386, und 20 (1929); Sepr.-Druck Berlin 1935
„Zur Geschichte der Fleischgebühren in der Berliner jüd. Gemeinde“, Soncino-Blätter 1927; Sepr.-Druck Berlin 1927
„Illustrierte Estherrolle“, Gemeindeblatt (Berlin) 1927, Nr. 3
„Jacob Moses“, Gemeindeblatt (Berlin) 1927, Nr. 5
„Der Passauer Judenprozeß“, Jeschurun [NF] 15 (1928); Sepr.-Druck Berlin 1928
„Jugendunterricht in der Berliner jüdischen Gemeinde während des 18. Jahrhunderts“, JJLG 19 (1928), S. 39-68; Sepr.-Druck Berlin 1934 (Beiträge zur Geschichte der jüdischen Gemeinde zu Berlin 5)
„Das Generalprivileg der Kinder Moses Mendelssohns“, Gemeindeblatt (Berlin) 1928, Nr. 7
„Der Torah-Vorhang in der alten Synagoge, gestiftet von König Friedrich-Wilhelm I.“, IFH 1928, Nr. 1
Moses Mendelssohn-Ausstellung, September 1929 (zus. mit Karl Schwarz), Berlin 1929
„Zum Regensburger Judenprozess 1476-1480“, JJLG 20 (1929), S. 157-180
„Eine Schmähschrift auf den Berliner Hofjuden Israel Aron 1673“, ZGJD 1 (1929/1930), S. 136-140
„Die Vertreibung der Juden aus Weißenburg 1520“, ZGJD 1 (1929/1930), S. 297-303
„Die Anfänge von Hirschel Löbels Berliner Rabbinat“, Jeschurun [NF] 17 (1930); Sepr.-Druck Berlin 1931 (Beiträge zur Geschichte der jüdischen Gemeinde zu Berlin 3)
„Löw, nicht Liwa“, JJLG 21 (1930), S. 259-264
„Die Niederlassung der Juden in Berlin im Jahre 1671“, ZGJD 2 (1930/1931); Sepr.-Druck Berlin 1930 (Beiträge zur Geschichte der jüdischen Gemeinde zu Berlin 2)
„Aus Regensburg. Urkundliche Mitteilungen“, JJLG 22 (1931/1932), S. 1-124
„Das Vereinsbuch des Berliner Bet-Hamidrasch 1743-1783“, JJGL 22 (1931/1932), S. 401-420; erweiterter Sepr.-Druck Berlin 1931 (Beiträge zur Geschichte der jüdischen Gemeinde zu Berlin 4)
„Der Rabbiner Samuel Belassar in Regensburg und seine Sabbatstube“, ZGJD 3 (1931), S. 280f
„Zu den Wormser Dokumenten (Jg. 3, S. 227)“, ZGJD 4 (1932), S. 64
Der Schweriner Oberrabbiner Mordechai Jaffa. Seine Ahnen und seine Nachkommen, Berlin 1933 (rez. von A. Cellitzer, Jüdische Familienforschung 1934 [Nr. 35])
David Friedländers Schrift: „Über die durch die neue Organisation der Judenschaften in den Preußischen Staaten notwendig gewordene Umbildung 1) ihres Gottesdienstes in den Synagogen, 2) ihres Erziehungs-Wesens überhaupt. Ein Wort zu seiner Zeit. Berlin, Dieterici 1812“ (Beiträge zur Geschichte der jüdischen Gemeinde zu Berlin 6), 1934
„Wie die (Berliner) Gemeinde den 70. Geburtstag Friedländers feierte“, Gemeindeblatt (Berlin) 1934, Nr. 49
„Der Wormser Reichsrabbiner Anselm“, ZGJD 5 (1935), S. 157-168
„Aus den Vorstandsprotokollen der Hamburger Israelit. Gemeinde im Jahre 1814“, Jahrbuch SH/Hansestädte 8 (1936/1937), S. 43-54
„Gutachten und Briefe David Friedländers“, ZGJD 6 (1936), S. 113-130; Sepr.-Druck Berlin 1936
„Die Konzession zur Errichtung der orientalischen Buchdruckerei und Buchhandlung in Berlin 1784“, ZGJD 6 (1936), S. 168-171
Aus dem Berliner Jüdischen Museum: Palästinensische Altertürmer, Münzen, Medaillen, Siegel, Ringe und Kultusgeräte. Mitteilungen, 1937
Die Wormser Reichsrabbiner Samuel und Jakob 1521-1574, Berlin 1937
„Zur Hochzeitsfeier des Fräulein Ilse Möller mit Herrn Carl A. Flörsheim, Hamburg 7. Februar 1937 – 26. Schwat 5697, Berlin 1937
„Zur Geschichte der Juden in den schwäbischen Reichsstädten“, ZGJD 7 (1937), S. 243-248
„Ein unbekanntes Porträt Moses Mendelssohns“, Gemeindeblatt (Berlin) 1937, Nr. 35
„Die Verwaltung der jüd. Gemeinde in Altona i. J. 1815“, Jahrbuch SH/Hansestädte 9 (1937/1938), S. 44-47
„Der Wormser Reichsrabbiner Jakob“, ’Emet le- Ya’aqov. Festschrift Dr. Jakob Freimann zum 70. Geburtstage, Berlin 1937, S. 180-192
Vorstandsprotokolle der Hamburger isr. Gemeinde, Berlin 1938
Memorbooks written during the 16th to the 19th century in Suabian Jewish Communities: Binswangen, Pfersee, Neuburg, Fischach, Öttingen, Oberdorf, Erdheim [= Ederheim], Wallerstein, Kriegshaber, Harburg, Steppach, Hürben, Klein-Erdlingen, Sontheim, Jerusalem 1941 [hebr.]
Die Geschichte der Alten Synagoge zu Berlin, hrsg. von Hermann Simon und Harmen H. Thies, Teetz 2007. Bibliographie bei Joseph Stern, s. u., 1939.
Epigraphik
Begraben auf dem Friedhof der Gemeinde Adass Jisroel in Berlin-Weissensee neben seiner bereits 1928 verstorbenen Frau.
Bildmaterialien
Israelit 02.08.1934 (Jg. 75, Nr. 31), S. 10
Neue Synagoge Berlin, 1995, S. 218.
Literatur
Israelit 02.05.1892 (Jg. 33, Nr. 35), S. 652
Israelit 08.09.1898 (Jg, 39, Nr. 71), S. 1315
Israelit 23.12.1900 (Jg. 41, Nr. 102), S. 2137
Israelit 08.03.1905 (Jg. 46, Nr. 20/ 21), S. 428
JL IV/2, S. 720
JLZ 11.07.1924 (Jg. 4, Nr. 22), S. 3, zum 60. Geburtstag
Israelit 07.08.1924 (Jg. 65, Nr. 32), S. 7, zum 60. Geburtstag
Israelit 21.07.1932 (Jg. 73, Nr. 30), S. 15, zur Verabschiedung in den Ruhestand
JLZ 03.07.1934 (Jg. 14, Nr. 53), S. 1, zum 70. Geburtstag
Israelit 05.07.1934 (Jg. 75, Nr. 27), S. 8, und 12.07.1934 (Jg. 75, Nr. 28), S. 12, zum 70. Geburtstag
Joseph Stern, Moritz Stern: 1864-1939; 5624-5699. Bibliographie seiner Schriften und Aufsätze, Jerusalem 1939
LDJ, S. 778
EJ engl. XV, S. 390f
Lowenthal, Preußen, 1982, S. 217
Walk, Kurzbiographien, S. 354
Prestel, Erziehungswesen, 1989, S. 254f
Neue Synagoge Berlin, 1995, S. 218f
Hildesheimer, RS, S. 103.Daniela Gauding, „Moritz Stern (1864-1939)“, Moritz Stern, Die Geschichte der Alten Synagoge zu Berlin, s. o., 2007, S. 13-15