Sohn des Kaufmanns Aron Tiktin und Enkel von Gedalja T.
Besuch des Elisabeth-Gymnasiums in Breslau, 1884-1890 JTS und Univ. Breslau
Promotion in Bern. Hilfsprediger an hohen Feiertagen in der Breslauer Synagoge „Zum Tempel“. Nach Berlin
Bewerber in Pasewalk (1894, noch unverheiratet) und Myslowitz (1898). 1902 Prediger in Leobschütz (Głubczyce), Oberschlesien. Mitglied im Verband der Rb. Oberschlesiens und im Verein israelitischer Lehrer in Schlesien und Posen. 1925-1935 Rb. beim Religionsverein Jüdischer Glaubensgenossen in Steglitz, Berlin.
Dissertation
Die Lehre von den Tugenden und Pflichten bei Philo von Alexandrien, Diss. Bern 1895 (Breslau).
Dokumente
CJA Berlin, 1, 75 A Pa 2 Nr. 6 (unfoliert)
Ebd. My 1 Nr. 8, fol. 24-24v
StA Bern BB III b 1160.
Publikationen
Gedächtnis-Rede gehalten am Jahrestag des verewigten Seminardirektors Dr. Zacharias Frankel am 16. Februar 1902, 1902 (Sepr.-Druck aus Israelitische Wochenschrift 1902).