1893-1898 JTS Breslau, 1899 Rb. in Fegersheim, Unterelsaß, 1905 Rb. in Sélestat (Schlettstadt). 1916 vergebliche Kandidatur für Straßburg, von der dt. Besatzung als zu französisch-patriotisch befunden
1920 nach Haguenau empfohlen, doch blieb er bis zum 2. WK in Sélestat. 1926 Mitglied der franz. Rabbinervereinigung
Religionslehrer an der Primarschule in Sélestat. 1940 Exil in Limoges
nach Kriegsende Rückkehr in das Elsaß
Ernennung zum Rb. in Mulhouse. Verheiratet mit Blanche, geb. Moch.
Dissertation
Die Scholien des Gregorius Abulfarag Barhebraeus zur Genesis Capitel 21 bis 50. Nach den vier in Deutschland vorhandenen Handschriften des Ausâr a-Râze herausgegeben, Diss. Straßburg 1897 (Leipzig 1898).
Dokumente
Zentralarchiv HD, Spezialinventar: Consistoire Israélite du Bas-Rhin (CIBR Général), Nr. 52, Correspondance avec des rabbins.