Geb. 18. Juni 1900 in Preußisch-Eylau (Bagrationowsk), Ostpreußen (lt. Kisch: Rastenburg [Kêtrzyn]),
Gest. am 28. Juli 1934 in Breslau.
Studium an den Univn. Berlin und Breslau und an HWJ und JTS (bis 1927). 1927-1934 konservativer Rabbinatsassessor in Hindenburg (Zabrze), vor allem Unterrichtstätigkeit an den höheren Lehranstalten und an der Religionsschule
Gehaltsreduktion ab 1. Juni 1933. Mitglied im Verband der Rabbiner Oberschlesiens und der Veritas-Loge Hindenburg
Vorsitzender der „B’nai B’rith“, Zionist. Starb nach längerer Krankheit im Breslauer Jüdischen Krankenhaus, hinterließ seine Ehefrau und drei kleine Kinder.
Dokumente
CJA Berlin, 1, 75 C Ra 1 Nr. 19, fol. 203.
Publikationen
„Die Emanzipation der Juden in Schleswig“, Israelit 21.05.1914 (Jg. 55)
„Zu Schabbos Nachamu“, JWB 12.08.1927
„Das Chanukkawunder und seine Bedeutung“, Das Jüdische Echo 04.12.1931.
Bildmaterialien
IFH 09.08.1934.
Literatur
UOBB, S. 252
JR 03.08.1934 (Jg. 39, Nr. 62), Nachruf
IFH 09.08.1934
Kisch, Breslauer Seminar, S. 437
Bernhard Brilling, „Chronik der jüdischen Gemeinde Hindenburg (Zabrze)“, H. Schröter (Hrsg.), Hindenburg O/S. Stadt der Gruben und Hütten, Essen 1965, S. 91