auch HWJ und Univ. Berlin, Promotion in Leipzig. 1890/91-1919 liberaler Rb. in Bromberg (Bydgoszcz), Posen
Gründungsmitglied des Verbandes der Synagogengemeinden im Regierungs-Bezirk Bromberg. 1919 Landesrb. in Kassel. Mitglied im ADR, Mitglied der Vereinigung der liberalen Rabbiner Deutschlands und der Israelitischen Lehrerkonferenz Hessens
Mitglied und Präsident der Sinai-Loge Kassel. 1927 im Ehrenausschuß der Wohlfahrts-Lotterie der „Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Tuberkulose unter den Juden“. Verheiratet mit Selma Kohn (1873-1943/Theresienstadt). 1936 Pensionierung und Niederlassung in Berlin.
Dissertation
Joseph Bechor Schor, der letzte nordfranzösische Bibelexeget, bearbeitet auf Grund des ms. Nr. 52 der Kgl. Hof- und Staatsbibliothek zu München. Als Anhang: Proben aus dem noch nicht edierten Teile dieser Handschrift, V. Buch Mosis 32, 1-43 und 34. 1. Teil, Diss. Leipzig 1891 (Breslau).
Dokumente
CJA Berlin, 1, 75 C Ra 1.
Publikationen
„Der Streit um die jüdische Garküche in Bromberg am Beginne des 19. Jahrhunderts“, MGWJ 55 (1911), S. 241-246
„Geschichte der Religionsschule und des Kultus“, Geschichte der jüdischen Gemeinde Kassel. Bd. I, Kassel 1931 [JNUL 32V1586]