Lehrer in Tübingen, 1934-1940 auch Religionslehrer in Schwäbisch-Gmünd, Wohnort blieb Tübingen. 1940-1943 Rb. der IRG in Stuttgart. Suizid angesichts der bevorstehenden Deportation
seiner Frau Bella, geb. Freudenthal, mißlang der Freitod, 16. April 1943 ins Ghetto Theresienstadt deportiert, 16. Okt. 1944 ins KZ Auschwitz.
Dokumente
Yadvashem, Gedenkblatt, eingereicht 1997 von einem Nachkommen.
Publikationen
Die Schicksalsidee im Judentum (Veröffentlichung des Orientalischen Seminars der Univ. Tübingen. Abhandlungen zur Orientalischen Philologie und zur allgemeinen Religionsgeschichte 6), 1933 (rez. von Fritz Plotke, CVZ 29.03.1934 [Jg. 13, Nr. 13], S. 13; Israelit 29.03.1934 [Jg. 75, Nr. 13/14], Beilage [Lit. Warte], S. 3; I. Heinemann, MGWJ 79 [1935], 202-204).