Sohn des Kaufmanns Baruch Z. und dessen zweiter Frau Caroline, geb. Duckes. 1871 Elementarschule in Biesheim, 1876-1878 Mittelschule in Neuf- Brisach (Neubreisach), 1879 Realschule der IRG in Frankfurt a. M., Ostern 1882 Reifezeugnis für den einjährig-Freiwilligendienst. 1883 kaiserliches Lyceum und Rabbinervorbereitungsschule in Colmar, 1886/87 Studium an Univ. und Rabbinerseminar Straßburg, 1887- 1892 RS Berlin und fünf Semester an der Univ. Berlin
16. Febr. 1891 Promotion in Leipzig. 1893 Rb. in Wintzenheim
sein Sprengel vergrößerte sich zunehmend, da die jüdische Landbevölkerung abnahm. Seit 1898 Seelsorger am Mädchengymnasium in Colmar, seit 1914 auch am Jungengymnasium
1. Juli 1919 bis 14. Sept. 1919 interimistisch OR von Colmar. 1933 mit dem Titel « Officier d’académie » geehrt (ehem. franz. Orden, 1808-1955 für herausragende Leistungen im höheren Schuldienst verliehen). Verheiratet mit Lucie Debré, durch sie mit den Rbb. Joseph Bloch, Moïse Debré, Simon Debré und Isaac Schwartz verschwägert.
Dissertation
Der Commentar des Maimonides zum Tractat Demai. Arabischer Text mit hebräischer Uebersetzung und Anmerkungen, Diss. Leipzig 1891 (Berlin).
Dokumente
CJA Berlin, 1, 75 C Ra 1 Nr. 6, fol. 156 (1914 Unterzeichner einer Erklärung über das Schächten).
Literatur
Israelit 09.05.1935 (Jg. 76, Nr. 19), S. 11, Nachruf