Sohn des Kultusbeamten Wolf Z. und der Rosalie, geb. Müller. 1899 Abitur am Königstädtischen Gymnasium Berlin
ab 1899 Univ. Berlin, 30. Nov. 1906 Rigorosum in Halle, 11. Jan. 1908 Promotion
1899-1909 HWJ. Absolvierte vor 1909 sein aktives Militär-Dienstjahr
1910/11 Rb. in Preußisch-Stargard (Starogard Gdañski), Mitglied im westpreußischen Rabbinerverband
1916 Kreisrb. in Insterburg (Tschernjachowsk)
Ostpreußen. 1919 akademischer Religionslehrer, ab Okt. 1920 zweiter Stadtrb. in Mannheim
1925 hauptamtlicher Referent für Unterrichtswesen im Oberrat der Israeliten Badens, Mitglied der August Lamey-Loge Mannheim. 1925/26-1929 Bezirksrb. in Offenburg
stellvertretender Vorsitzender des Unterrichtsausschusses und Vertreter des Bezirksrts. Bühl, Baden
Religionslehrer an der Oberrealschule und der Höheren Mädchenschule in Offenburg
Mitglied der Schulund Friedhofskommission und des städtischen Fürsorgeausschusses. Erkrankte an Parkinson, lebte seit März 1932 in einem Altenheim in Mannheim.
Dissertation
Die Gesandtschaft des Baseler Koncils nach Avignon und Konstantinopel (1437- 1438), Diss. Halle 1908 (ebd).
Dokumente
CJA Berlin, 1, 75 C Ra 1 Nr. 28, fol. 125, 152.
Publikationen
„Der Geldhandel der Christen in Deutschland waehrend des Mittelalters (bis c. 1350)“, Ost und West 13 (1913)
„Nochmals über Abrahams Wandtafeln zur hebr. Grammatik“, IFH 03.04.1913
„Politische Geschichte des Reiches Israel von der Reichsteilung bis zum Untergang (933-722)“, IFH 07.08.1913 und 14.08.1913
„Zur ältesten Geschichte Palästinas“, IFH 29.10.1914
Zwei vaterländische Reden, Berlin 1915
„Der Gott Israels und Deutschlands“, IFH 25.02.1915
„Tischri“, IFH 24.09.1919
Rezension von Abraham Schlesinger, Einführung in den Zionismus, 1921, in IFH 26.01.1922
„Der Kampf um den Besitz Palästinas in ältester Zeit (3400-1450 v. d. g. Z.)“, Menorah 3 (1925)
Der Sproß Davids“, IFH 16.12.1926. 1. Schriftleiter des Gemeindeblatts (Mannheim).