Geb. 1. Okt. 1842 in Moravské Lieskové (Morva-Liessko) bei Trenčín, Slowakei,
Gest. 1876 in Güstrow, Mecklenburg
Sohn des Felix D. und der Sara Rosenthal, Volksschule am Heimatort, talmudischer und humanistischer Unterricht an der Rabbinatsschule von E. Hildesheimer in Eisenstadt, dann Besuch des evangel. Lyzeums in Preßburg bis zur Matura, imm. Wien und fünf Semester Studium, weitere acht Jahre Unterricht bei Hildesheimer in Eisenstadt und bei Oberrb. S. W. Schreiber in Preßburg, von beiden ordiniert. 1870 Rb. und Prediger in Güstrow. 4. Jan. 1872 prom. Rostock.
Dissertation
Die Alexandersage in Talmud und Midrasch, mit Rücksicht auf Josephus Flavius, Pseudo- Callisthenes und die mohammedanische Alexandersage (lat. Nebentitel: De Alexandri Magni rebus partim mythicis quales insunt in libris Talmudicis), Diss. Rostock 1873 (gedruckt in Fulda, ohne Vita).
Dokumente
UA Rostock, Phil. Fak., Dekanatsjahr 1871/72, Missive 41, Promotionsakten, mit Diss. und Vita vom 6. Nov. 1871
StadtA Emden, Dezimalregistratur, IV Dc Nr. 4, Bl. 7, Bewerbung in Emden 1874.
Publikationen
Geschichte der Juden in Mecklenburg von den ältesten Zeiten (1266) bis auf die Gegenwart (1874), Leipzig 1874, Reprint Vaduz 1984
Aus der Zeit auf der Kanzel. Fünf kleine Predigten, 1. Heft Fulda o. J
Halachische Korrespondenz mit Esr. Hildesheimer, in dessen Responsen I, Nr. 33 (von 1873) und 87 (von 1864).