Sohn des Benjamin-Wolf E. und der Rebekka Fränkel, Enkel des ersten Akiba Eger (Oberrb. in Preßburg) und Vetter des zweiten Akiba Eger (Oberrb. in Posen). Lernte bei seinem Vater in Breslau, um 1784 Klausrb. in Halberstadt, Auseinandersetzungen mit dem Konsistorium in Kassel, das die Klaussynagoge kurz vor Ende des Westphäl. Kgr. schließen läßt. Nach Auflösung des Konsistoriums 22. Juli 1814 provisorische Anstellung als Rb. in Halberstadt. 1820 Bewerber in Hamburg. Seine erste Frau war Blume Poll, die zweite Esther Hirsch (1782-1836).
Dokumente
JM Frankfurt/M., PSR B 117, „Verzeichniß aller in der Commune Halberstadt befindlichen Israeliten beiderley Geschlechts“, ca. 1810
CAHJP Jerusalem, „Königsberg“ Kn/I E-I-1 Nr. 2, vom 4. April 1815 genannt als Kandidat für das Rt. in Königsberg
CJA Berlin, 75 A Ha 2 Nr. 22, fol. 13f, Anstellung 1814
JM Frankfurt/M., PSR B 118, vom 21. Dez. 1836, Todeseintrag der „Frau Rabbiner“.
Publikationen
Halachische Korrespondenz mit seinem gleichnamigen Vetter, in dessen Responsen, I, Nr. 176
Approbation zum Werk des Sabel Egers, datiert Halberstadt, 17. Dez. 1822; Löwenstein, Index, S. 51.
Epigraphik
Grabinschrift bei Brocke u. a., Stein und Name, S. 400f.
Literatur
Auerbach, Halberstadt, S. 140, 143
Walden, Šem ha-Gedolim hä-h. adaš, S. 113
Halperin, ’At. las ‘Es. H. ayyim, Bd. IX (1982), S. 140, Nr. 1431