Sohn des Rb. Simcha-Bunem Eger, Schüler seines Onkels Akiba Eger in Posen. Lebt im Haus seiner Schwiegereltern in Wieleñ (Filehne), Prov. Posen, und lehrt dort den Talmud. 1830 Stiftsrabbiner der Löb-Schaul-Klaus in Hamburg. „Er war ein scharfsinniger Talmudgelehrter, ohne Arg, in den Dingen dieser Welt gänzlich unbewandert. Vor seinem Tode verfügte er, man möge ihn bei den Fehlgeburten begraben, und so geschah es“ (Dukkesz).
Manuskripte
Kommentar zur ’Idra’, einem Teil des Zohar; Homilien.
Publikationen
Responsum unter denen des Akiba Eger, Nr. 8; neue Serie Nr. 234; bei M. M. Jaffé Nr. 65, 88
Fragen an Moses Sofer in dessen Responsen, neue Serie Nr. 27, 43, 57.
Literatur
Duckesz, H. achme ’AHU, Nr. 116, hebr. S. 119f; dt. S. 41
Halperin, ’At. las ‘Es. H. ayyim, Bd. XI (1983), S. 42, Nr. 1008
Hirschler, Sefär Me’oran šäl Yiœra’el, Bd. II, .S. 358- Kinstlicher, Hä-“H. atham Sofer“ uvene doro, S. 274f, mit hebr. Schriftprobe