Sohn des Mannheimer Klausrb. Moses E., besucht Jeschiwa und Gymnasium in Karlsruhe, 23. Apr. 1824 imm. Bonn (3 Sem.) als Stipendiat des Oberrats und der Klaus, Herbst 1825 imm. Heidelberg. 1827 Hauslehrer in Hannover, 1834 Lehrer an der Maier-Michel-David’schen Freischule daselbst, 1844 Fideikommissär an der Isaac Gans’schen Schulstiftung in Celle
wenig später auch Religions- und Elementarlehrer und schließlich Rb. der Gemeinde, die ihm sogar das Vorsängeramt aufdrängen will. Seine Frau Ernestine Gans (1808-1869) war Tochter des Ellenhändlers und Kinderlehrers Samuel Salomon G. aus Celle.
Dokumente
GLA Karlsruhe 362/1502, vom 15. April 1825: M. E. bittet unter dem 20. des Vormonats um Unterstützung seines Studiums der „Philologia“ in Bonn; er erhält über seinen Vater 15 fl. vom Oberrat und ebensoviel von der Klaus
HStA Hannover, Hann. 83b, Bd. Nr. 98 nennt ihn im Hannoverschen Familienregister Nr. 32 mit seiner Frau und fünf Kindern.
Epigraphik
Grabstein für ihn, seinen Schwiegervater und seine Frau bei Bar-Giora Bamberger, Der jüdische Friedhof in Celle, Nr. 152, 184 und 210.
Literatur
AZJ 1847, S. 40; 1848, S. 69
Heimbürger, Moritz Meyer Eller nach seinem Leben und Wirken kurz geschildert, nebst einigen Vorträgen des Verewigten, Celle 1848
Kayserling, Jüdische Kanzelredner II 248
Kayserling, „Jüdische Literatur“, S. 820
Jürgen Ricklefs, „Die jüdische Gemeinde“ in Zur Geschichte der Juden in Celle, S. 20