BHR Biographisches Portal der Rabbiner

FISCHELS, Löb

  • Geb. 1. März 1732 in Prag,
  • Gest. 16. Apr. 1808 das
  • Sohn des Talmudisten Meier b. Ephraim F. aus Mladá Boleslav (Jungbunzlau) und der Jitel bt. Moses Günsburg. Seinem Vater, der vierzig Jahre lang die Große Jeschiwa in Prag leitete, folgte er nach dessen Tod (14. Dez. 1769) im Amt. Großvater Zach. Frankels.

Dokumente

  • ŽM Prag, ms. 391, Mitschrift eines Schülers aus den Vorträgen zu Sukkah im Sommer 1789, 4 Bl.

Publikationen

  • „H. idduše Päräq Kes. ad mevarechim“, Moriyyah VI,2-4 (1975), S. 27-35
  • Halachische Korrespondenz mit Ezechiel Landau in dessen Noda‘ bIhudah, II, YD 75
  • Zwei Approbationen, datiert Prag 1802-04; Löwenstein, Index, S. 60.

Epigraphik

  • Lieben, „Erster Wolschaner Friedhof“, S. 18. Die lange Grabschrift seines Vaters wurde ediert von Muneles, Kethuvoth, S. 353-355, Nr. 234.

Literatur

  • Bezalel Ronsburg, Horäh Gävär, Prag 1802, Vorrede, nennt ihn einen „Überrest und Überlebenden der alten Zeiten unserer Gemeinde, der fast vierzig Jahre die Tora in Israel lagern läßt und dem es vergönnt war, mit seiner wahrhaften Lehre so überaus viele Schüler aufzustellen, daß man sie zu zählen längst aufgehört hat“
  • Hock, Mišpeh. oth Q. Q. Pra’g, S. 34, über den Vater, gest. 17. Kislew 5570
  • MGWJ 45 (1901), S. 220f
  • JL II 671
  • Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 120f, 168, 271.