Sohn des Rb. Isak F. und seiner Frau Kela, Talmudstudium in Mainz und Mannheim, ordiniert von Oberlandesrb. Tia Weil in Karlsruhe, 1798 Privatmann (stiller Geschäftsteilhaber) und Bezirksältester in Bretten, Kurpfalz. 1807 inoffiziell, Dez. 1821 offiziell als Bezirksrb. in Bretten angestellt. Reformgegner, jedoch kompromißbemüht. Schwiegervater von Sel. Grünwald, Löb Ettlinger und Abr. Wälder in Laupheim, welcher letztere einen Nekrolog auf ihn verfaßte.
Dokumente
CAHJP Jerusalem, „Karlsruhe“ S 378/11, vom 20. Mai 1813 mit Bewerbung um die Brettener Stelle: „Ich glaube auch, daß bei gegenwärtigen Zeiten nicht allein tiefe Talmudische und Religions- Kenntnisse von einem District-Rabiner, sondern auch ander wissenschaftliche Zweyge gefordert werden dörften, worin ich mich nicht ohnbewandert befinde“. Seine Lebensverhältnisse seien „keine dürftigen“.
Publikationen
Eine Approbation, datiert Bretten 1843; Löwenstein, Index, S. 60.