Sohn des Veit, ca. 1768 ritterschaftlicher Landesrb. in Flehingen, wirkt dort fünfzig Jahre lang. Seit ca. 1798 verrichtet er unentgeltlich auch rb. Aufgaben in Bretten, wo er eine Wohnung besitzt.
Dokumente
CAHJP Jerusalem, „Karlsruhe“ S 378/11, vom 4. Aug. 1809, Anstellung als Bezirksrabbiner
Ebd., vom 16. Mai 1813 „Gehorsamste Bitte, ab Seiten des Isaac Veit, Rabbiners in Flehingen, und dazu gehörenden Örter, um Vergrößerung seiner Rabbiner-Stelle“; beantragt Übertragung des Bezirksrabbinats Bretten, betont, daß „das Einkommen meiner Rabbiner-Stelle sich äuserst geringe beläuft, daß, trotz meinem kardliches [!] Leben, ich mich und meine Familie kaum nähren konnte“, unterstützt von einem rühmlichen Gutachten des Brettener Vorstehers Levi Traumann vom 17. Mai 1813; neue Bitte ebd., 14. Sept. 1814
GLA Karlsruhe 390/559, Sterbeakt im Standesbuch Flehingen.