Sohn des Bezirksrabbiners Löb F. in Schluchtern und der Zirle Delom, 1825 Stiftungsrb. in Karlsruhe, angestellt mit der Auflage, sich nach 2 J. einer Prüfung zu unterwerfen. 30. Apr. 1830 (Ernennung) Bezirksrb. in Mosbach, Bewerber in Hanau (1832). Nach dem Tod seiner ersten Frau Rosalie-Ricke Falkenau (1811-1839), Tochter des Fürther Rb. Josua Moses F., schloß er am 7. April 1840 in Waibstadt seine zweite Ehe mit Hannchen Würzburger (1816-1869), die aus Rohrbach bei Sinsheim stammte. Unterzeichnet 1844 gegen die Rb.-Versammlung. 1855-1870 Bezirksrb. in Bruchsal.
GLA Karlsruhe 364/1416 vom 17. Juni 1835. Bitte um Aufbesserung „seiner sehr geringen Besoldung und der wenigen Nebenverdienste, die aus 10 meist unbemittelten und größtenteils geringen Gemeinden erzielt werden“. Mit Reflexionen über die mißliche Lage der Rabbiner
Ebd., 233/31325 (Rt. Karlsruhe), Gutachten und Korrespondenz zum selben Thema, so vom 25. Mai 1847: „Die Vorstellung und Bitte einer Anzahl hiesiger Israeliten um Uebertragung des erledigten Bezirks- und Ortsrabbinats Karlsruhe an den Rabbiner Friedberg von Mosbach betr.“- Sterbeakte seiner Frau in GLA Karlsruhe 390/632.
Literatur
INJ 1841, S. 86, nennt ihn als Arabisten
Genannt als „D. Hr. Rabb. Friedberg in Moßbach für die isr. Gem. Stein“ unter den Spendern für die Witwe des Rb. Seckel Wormser in Michelstadt; AZJ 1848, S. 584