Studiert den Talmud in Mainz, Mannheim, Metz und Fürth, 9. Okt. 1782 Heirat mit Serla Haßfurt (st. 1825) aus Zirndorf und Niederlassung dort
1. Nov. 1790 Aufnahme in die Judenmatrikel der Stadt Fürth als „Schullehrer“, er war Rb. und Lehrer des 1763 gegründeten Waisenvereins. 13. Dez. 1812 Dajan in Fürth. Er sollte 1825 zum Staatsexamen vorgeladen werden und erhielt mit den übrigen Fürther Dajanim am 16. Nov. 1826 einen Dispens.
Dokumente
StA Nürnberg, JM 100, isr. Trauregister Fürth
Ebd., RA 1932, Nr. 211, Judenmatrikel
CAHJP Jerusalem G5/1037/I, S. 22 Nr. 135, Eintrag im Sterbereg. Fürth, Beruf „Rabbiner“.
Publikationen
Korrespondenz mit Jeschiwaleiter Wolf Hamburger in dessen Œimlath Binyamin, Bd. I, Bl. 25r
Approbation zum Fürther Talmud, datiert 1829; Löwenstein, Index, S. 65.
Literatur
Das Subskribentenverzeichnis der Fürther Talmudausgabe (1832) nennt ihn nach J.-M. Falkenauer als zweiten Dajan
Löwenstein, „Fürth“, II, S. 104 Anm. gibt Eintrag im Memorbuch des Waisenvereins; er habe viel unterrichtet und noch im hohen Alter frühmorgens in der Klaus gelernt
Kinstlicher, Hä-“H. atham Sofer“ uvene doro, S. 42