Gest. nach 1877 vermutlich in Jičín (Gitschin), Nordböhmen
1828 Religionslehrer in Zbraslavice (Zbraslawitz), Zentralböhmen, dann in Turnov (Turnau), Nordböhmen, und 1839 in Mnichovo Hradištì (Münchengrätz) mit Approbation durch den Bunzlauer Kreisrb. Isak Spitz
1848 wegen besserer Subsistenz nach Jičín übersiedelt, dort vertrat er seit 1850 provisorisch die Kreisrb.-Stelle für den ehem. Bidschower Kreis.
Dokumente
SÚA Prag, ČG Vš., oddìlení 1841-1855, svazek 18/3/67
ÖStA/AVAWien, Neuer Kultus, Israelitischer Kultus, D 5, vom 19. Sept. 1865 nennt ihn unter den 27 böhm. Vorbereitungsdozenten für die Preßburger Landesrabbinerschule.
Publikationen
Leichenpredigt in Abraham Kohn, Rabbiner in Raudnitz, S. 27-36.
Literatur
AZJ 1854, S. 428, über Krankenbesuch bei einer getauften Jüdin
AZJ 1858, S. 13; Jeschurun IV (1857/58), S. 63, über Rabbinatsverhältnisse in Hořice, dem früheren Sitz des Kreisrts., wo seit 1855 ein eigener Ortsrb. Dr. Ehrentheil angestellt ist
AZJ 1860, S. 388, Unterstützung für Philippsons Bibelanstalt
AZJ 1863, S. 58, Stellenanzeige mit Suche nach einer Gouvernante
Trauungsbefugnis „im ganzen ehemaligen Bydžower Kreise und in den politischen Bezirken Semil und Trautenau“, lt. Durchführungsverordnung vom 20. Juni 1877
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Böhmens, 1934, S. 203, 411, 681; danach habe er nur bis 1870 amtiert.