Bis 1865 erster Rb. des neugegründeten Kultusvereins in Uherské Hradištì (Ungarisch-Hradisch), Mähren, wo Juden noch bis 1848 Niederlassungsverbot hatten. Sept. 1867 ordiniert von Rb. Jakob Fischer in Bur, Kgr. Ungarn, d. i. vermutlich Borský Mikuláš (Búrszentmiklós), Slowakei
um 1868/69 Rb. in Krems, Niederösterreich, seit März 1868 dort auch Religionslehrer am Gymnasium, um 1877 Rb. in Telč (Teltsch) in Mähren, 1879- 1882 Rb. in St. Pölten, Niederösterreich, später Rb. in Nový Jičín (Neutitschein), Mähren.
Dokumente
ŽM Prag, Nr. 55.855, mit Bewerbungen in Sušice (Schüttenhofen), Böhmen, vom 11./12. Februar 1869 und vom 11. Feb. 1877
ÖStA/AVAWien, Neuer Kultus, Israelitischer Kultus, D 3 (1), mit Verordnung vom 29. Mai 1876 über Bildung der Kultusgemeinde St. Pölten mit Einschluß der Juden in Amstetten, Scheibbs, Lilienfeld, Krems und Waidhofen a. d. Ybbs.
Literatur
Lippe 1879/81, S. 163, „St. Pölten, vorm. in Landeskron“, gemeint ist vermutlich Lanskroun (Landskron) in Böhmen
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Mährens, 1929, S. 562.