BHR Biographisches Portal der Rabbiner

HAHN, Abraham-Joseph

  • Gest. 19. März 1803 in Altona
  • Sohn des Moses H., 1758 Stiftsrb. an der Alten Klaus in Hamburg. Langjähriger Dajan im Altonaer Bet-Din, verteidigt die Oberrb. Jonathan Eibeschütz und Raphael Cohen gegen ihre Gegner. Letzterer betitelte ihn wegen seiner Belesenheit „mein Sforim-Schrank“. Auch wegen seiner sabbatlichen homiletischen Vorträge in der Hamburger Hauptsynagoge war er berühmt.

Epigraphik

  • Grunwald, Hamburgs deutsche Juden, S. 253, nennt vom Altonaer Friedhof seinen Grabstein sowie die seiner Frauen Breinche (gest. 1772) und Fradche (gest. 1806). Inschrift bei Dukkesz, H. achme ’AHU, hebr. S. 98. Er wurde zwischen den Oberrb. R. Cohen und Hayum Hirsch Berlin beerdigt.

Bildmaterialien

  • Porträtkupfer mit der Unterschrift „Joseph Hahn, Erster und ältester Unter-Rabbiner der Juden-Gemeinde in Altona, Hamburg und Wandsbek, 1799“, siehe Grunwald, Hamburgs deutsche Juden, S. 145.

Literatur

  • Duckesz, H. achme ’AHU, Nr. 83, hebr. 97f, dt. 34, über H.s Gutachten von 1795 zugunsten der Bestattung einer wegen Giftmordes hingerichteten Jüdin auf dem Friedhof am Dammtor.