Sohn des Aron Hakohen H., Schüler des Rb. Gamaliel b. Gamaliel und des Akiba Wertheimer in Altona, geht mit 15 Jahren in Gesellschaft seines Freundes Jekew Cohn nach Preßburg zur Jeschiwa von Oberrb. Moses Sofer, studiert dort 11 Jahre lang, wird von Samuel Freund in Prag und Sabel Egers in Braunschweig ordiniert, 1834 zurück nach Altona, heiratet 1837 die Schwester seines Freundes und wirkt fast 40 Jahre lang als Klausrb. und Vorbereitungslehrer für Ettlingers Jeschiwa, bis 1847 auch als Dajan im Rabbinatsgericht
er soll „viele“ Schüler gehabt haben. Vater von Rb. Dr. Jakob H.
Manuskripte
Der handschriftliche Nachlaß, darunter auch die Skripten aus Preßburg, ist laut Kinstlicher erhalten
Zwei Briefe aus Preßburg an Wolf Warburg in Altona, 1825; CAHJP Jerusalem, Inv. 3569 (dt. in hebräischer Schrift).
Publikationen
Mit „Hollander“ gez. Artikel in Ettlingers TZW: „Über milah, namentlich über peri‘ah bes. iporän, insonders zur Beachtung für mohalim“, TZW 1846, S. 377f
„Facta über Meziza. Zunächst für mohalim“, TZW 1846, S. 409f
„Über den gegenwärtigen Zustand jüdischer Religionsschulen“, TZW 1847, S. 3, 11f, 20f, 28f, 34-37
„Religion und Emanzipation, oder: welches ist der Hauptgrund, daß das sogenannte moderne Judenthum sich immer mehr vom orthodoxen entfernt? Ein Wort zu seiner Zeit“, TZW 1847, S. 73-75, 84f, 91f, 101f
„Besugya’ diFesah. im daf 5a“, Šomer S. iyyon ha-Nä’äman, S. 400f.
Literatur
Moses Sofer, H. atham Sofer OH Nr. 4 (1845) 2a
JP 1872, S. 341
Duckesz, H. achme ’AHU, Nr. 125, hebr. S. 128-130, dt. S. 45
EJ eng
Halperin, ’At. las ‘Es. H. ayyim, Bd. XI (1983), S. 82, Nr. 1569
Kinstlicher, Hä-“H. atham Sofer“ uvene doro, S. 220