Geb. 6. April 1818 in Trzcianka (Schönlanke), Prov. Posen,
Gest. 18. Mai 1898 in Mysłowice (Myslowitz), Oberschlesien
Sohn des Rb. Jacob J. und der Jette Landau, aufgewachsen in Rawicz, Prov. Posen, Besuch des Gymnasiums in Glogau, dann zu seinem Vater nach Frankfurt/Oder. 8. Mai 1844 imm. Berlin, 3. Mai 1850 prom. Jena
danach wieder in Trzcianka
März 1852 Rb. in Mysłowice, zum 1. Jan. 1895 in den Ruhestand.
Dissertation
Über die syrische Übersetzung und Erklärung davidischer Psalmen von Barhebräus, Diss. Jena 1850.
Dokumente
UA Jena, M 324, Bl. 140-145, Promotionsakten, nach der Vita war er 1820 in Rawicz geboren
CAHJP Jerusalem, PL/My 6, Personalakte, enthält Wahlakten, Anstellungsvertrag vom 15. März 1852 u. a., am Ende Stücke über die Errichtung seines Grabmals auf Gemeindekosten.
Publikationen
Rede zur Eröffnung der höheren isr. Gemeindeschule in Myslowitz, 1860
Halachische Korrrespondenz mit Esr. Hildesheimer in dessen Responsen, I, Nr. 97 (von 1874).
Literatur
„Verzeichniß der [...] Synagogen-Gemeinden“, 1858, S. 34, Rb. für 2.000 Seelen
AZJ 1852, S. 180 (Anstellung); 1859, S. 8, 65, 281ff (Gründungsmitglied des schles.-jüd. Lehrervereins); 1859, S. 65; 1862, S. 48 (Schuleröffnung)