Sohn des Rb. Jakob J. und der Jette Landau. Volksschule in Rawicz
nach der Berufung des Vaters nach Frankfurt/Oder geht er mit 16 J. nach Berlin, 1845 zum Gymnasium in Frankfurt/Oder. 1. Mai 1850 imm. Berlin, Abiturprüfung nachträglich im Sept. 1850, vier Jahre Studium an der Universität, 15. Aug. 1854 prom. Halle, danach Prediger und Dirigent einer Religionsschule. Nach dem Tode seines Vaters übt er rb. Tätigkeiten in Frankfurt/Oder aus
bewirbt sich von dort 1857 in Gorzów Wielkopolski (Landsberg a. d. Warthe) und Stargard Szecziñski (Stargard in Pommern). 1862 Rb. in Kórnik (Kurnik), Prov. Posen, 1880 Rb. in Wolsztyn (Wollstein).
Dissertation
De metris tragicorum Graecorum, praecipue Sophoclis, Diss. Halle 1854.
Dokumente
UA Halle, Phil. Fak. II, Nr. 81, Bl. 110-114, mit den Promotionsakten, darin Bl. 112 Gutachten (die Arbeit sei bloße „Compilation“); Bl. 113 Vita
CJA Berlin, 75 A Ra 5 Nr. 11, fol. 31, Bewerbung in Rawicz 1870
Ebd., 75 A Pl 1 Nr. 57, Bewerbung in Pleszew (Pleschen), 1875.
Publikationen
Rede bei der Gelegenheit am 13. Ab 5621 (20. Juli 1861) in der Synagoge zu Frankfurt a. O. abgehaltenen Dankfeier für die Errettung Sr. Königlichen Majestät Wilhelm des Ersten vorgetragen, Kórnik 1861; Exemplar in CJA Berlin, 75 A Ra, Nr. 13, fol. 16-23.