Sohn des aus Fürth gebürtigen Hürbener Rb. Jakob b. Mordechai K., um 1763 Talmudschüler des Rb. Samuel in Ichenhausen, sodann in Hohenems, Mannheim und Prag, 1775 Lehrer in „Erding“ (vermutlich Irrtum für Erdheim, Schwaben), mit einer Tochter des Rabbi Isaac Cohn aus Harburg verheiratet und früh verwitwet. Als Nachf. seines Vaters 1777 Rb. in Hürben. Seine zweite Frau, eine Nichte der ersten, starb am 21. Sept. 1825
seine hinterbliebene Tochter Henriette heiratete 1828 den Nachfolger Hayum Schwarz.
Dokumente
StA Augsburg, Reg. 11.865 vom 7. Dez. 1827 mit Todesmeldung; vom 11. Jan. 1828 über seine Hinterbliebenen.
Literatur
Hildesheimer, „Mendelssohn“, S. 103, nennt ihn als Pränumerant der Mendelssohnbibel von 1801
Herbert Auer, „Hayum Schwarz, der letzte Rabbiner in Hürben“, in Treml (Hrsg.), Schwaben, Bd. II, S. 66.