Sohn des Rb. Moses K., studiert in Prostìjov (Proßnitz), Schwiegersohn des Rb. Gerson Buchheim. 1842 Rb. in Kojetín. Er verunglückte in einem Flußbad an der Morawa (March), als er einen Schüler vor dem Ertrinken retten wollte.
Dokumente
ŽM Prag, Mikulov, b. č., vom 14. Juni 1841, als Bewerber in Uherský Brod (Ungarisch- Brod) genannt
Ebd. Bericht vom 28. Nov. 1841 über die Rabbinerwahl in Kojetín; dabei gab es „Meinungsverschiedenheiten, die in offene Zerwürfnisse [...] ausarteten“. K. wurde mit Dekret vom 28. Nov. 1841 einstweilen als Religionsweiser eingesetzt
ZA Brünn, B14, M604, Z. 47069, über den Wahlstreit in Kojetín gegen den Mitbewerber Jakob Brüll, 1842.
Literatur
Nachrufe in AZJ 1843, S. 572; Orient 1843, S. 317
Frankl-Grün, Kremsier, I 86, III 19, danach war er am 22. Aug. 1808 geboren
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Mährens, 1929, S. 283, 520.