1837 Lehrerzeugnis der Hauptschule in Tábor, Südböhmen
1839-1854 Religionsweiser in Dobříš (Dobrisch), Zentralböhmen, später in Neveklov (Neweklau). Besitzt Ordinationen von den Kreisrb. M. Pollak und Löb Glogau, der zuständige Kreisrb. Jakob Mahler behauptet jedoch, „daß es dem Bittsteller an aller wissenschaftl. Bildung fehle und er weder aus der alten noch der neuen jüd. Literatur Einiges wisse“. Sein Gesuch um einen Studiendispens zur Ablegung der Rabbinerprüfung wird daher am 24. Feb. 1857 abgelehnt, am 26. Nov. 1863 auf erneutes Gesuch jedoch gewährt.
Dokumente
ÖStA/AVAWien, Neuer Kultus, Isr. Kultus, D 5, vom 16. Feb. 1857 und 12. Nov. 1863 mit Dispensverfahren.
Literatur
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Böhmens, 1934, S. 103 („Josef Klingenberg“)