Geb. 12. Dez. 1825 in Kargowa (Unruhstadt), Prov. Posen,
Gest. 1904 in Maastricht, Niederlande
Sohn des Rb. Moses Elkan L. und der Sara Menzelis, 1839 am Berliner Bet-Midrasch Schüler der Jeschiwa von Rb. E. Rosenstein, dann fünfjähriger Besuch des Klostergymnasiums, 5. Okt. 1848 imm. Berlin, 1854 Prediger und Lehrer in Zielona Góra (Grünberg), Niederschlesien, nach Ablegung der Prüfung pro rectoratu beim dortigen Provinzialschulkollegium auch Lehrer an der Realschule. 25. Okt. 1859 prom. Halle
1860 Oberrb. in Maastricht.
Dissertation
De origine et indole sacrificiorum apud veteres Hebraeos, Diss. Halle 1859.
Dokumente
LA Berlin, A Rep. 020-01 Nr. 2120, Schülerlisten vom 12. Juli 1840 (für für 1839/40) und vom 24. Juni 1843
UA Halle, Phil. Fak. II, Nr. 91, Bl. 61-74, Promotionsakten, darin Gesuch vom 25. Aug. 1859; Bl. 69 Vita; Bl. 71 Gutachten des Orientalisten Rödiger über die Arbeit („viel Eigenthümliches und Selbständiges“).
Publikationen
Ein Blick auf das Freimaurerthum vom Standpunkte des Judenthums aus betrachtet, Amsterdam 1868
Orde van de buitengewone godsdienstoefening ter gelegenheid van het kroningsfeest van H. M. Koningin Wilhelmina, Amsterdam 1898, 10 S.
Literatur
„Verzeichniß der [...] Synagogen-Gemeinden“, 1858, S. 33, „Rabbiner und Prediger: Landsberg“, für 96 Familien