Gest. 7. Feb. 1831 in Teplice (Teplitz), Nordböhmen
Um 1795 Elbogen-Saazer Kreisrb. in Hroznìtín (Lichtenstadt), setzt sich für die Aufnahme jüdischer Badegäste im benachbarten Karlsbad ein
um 1800 Leitmeritzer Kreisrb. in Teplice. Wird beschrieben als ein Mann „von stillem, frommem Charakter“. Seine Ehefrau Rifka starb 1807.
Dokumente
SÚA Prag, HBMa 2095, Sterberegister Teplice.
Publikationen
Zwei Approbationen, datiert Údlice 1794 u. 1802; Löwenstein, Index, S. 93.
Epigraphik
Jüd. Friedhof Teplitz, Grab 129a, lt. Weihs, Teplitz, S. 14. Er habe auf seinem Grabstein weder Rabbinertitel noch sonstige Eulogien gewünscht, so daß die Gem. später neben seinem schlichten Stein noch einen zweiten aufstellte.
Literatur
Brief vom 9. Juni 1795 aus Sokolov (Falkenau) bei Ziegler, Dokumente zur Geschichte der Juden in Karlsbad, Karlsbad 1913, S. 28
F. Roubík, „Revision“, JGGJČSR 5 (1933), S. 417
Weihs, Teplitz, S. 14, 33, 35
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Böhmens, 1934, S. 136, 379, 649.