BHR Biographisches Portal der Rabbiner

[SCHACH,] Aron b. Elieser, bürgerlich A. LAZARUS

  • Geb. 7. Aug. 1786 in Mainbernheim, Unterfranken,
  • Gest. 1854 in Schirrhoffen, Unterelsaß
  • Sohn des Elieser b. Aron, des Dajan in Mainbernheim, Talmudstudium in Lauterbourg (Lauterburg), Unterelsaß, 1818 verheiratet, 10. Apr. 1826 Rb. in Schirrhoffen mit 300 frcs. Gehalt. Eröffnet dort eine Jeschiwa
  • er hatte anfangs etwa zwölf Schüler, die er auch in die kabbalistische Geheimlehre einführte. Vater des Rb. Zacharias Lazarus, der während der deutschen Herrschaft Rabbiner in Westhoffen (Westhofen) war.

Dokumente

  • AN Paris, F 19, No. 11094; F19*, No. 1821, Lebensdaten in den Gehaltslisten der frz. Rabbiner.

Literatur

  • Bericht seines Schülers Alexandre Weill in dessen Ma jeunesse, S. 73-78, nennt ihn „un hasid, un superdévot“, der weder des Hochdeutschen noch des Französischen mächtig gewesen und mit seiner arglosen Frömmigkeit in sexuell zweideutige Situationen geraten sei
  • Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 104.