Gest. 10. Dez. 1845 in Gunzenhausen, Mittelfranken
Sohn des Leib B. und der Miriam, 9. März 1814 ordiniert von Isaak Fränkel in Schwabach, 6. Juni 1814 Rb. (offiziell Rabbinatsverweser) in Gunzenhausen, gründet dort eine Talmud- Tora-Schule, 30. Nov. 1820 zusätzliche Morenu von Hechheimer in Ansbach, unterzeichnet 1844 den Aufruf gegen die Rb.-Versammlung. Unter seinen Schülern ist der spätere Ansbacher Rb. Aron Grünbaum. Nach dem Tod seiner ersten Frau Jidele Epstein heiratete er am 6. Aug. 1835 Kindel Bachmann, Tochter des Lehrers Gumpel B. aus Gunzenhausen.
Dokumente
StA Nürnberg, RA 1932, Tit. 13, Nr. 651, Bd. III, vom 29. April 1825, Rabbinatsdiplome und Anstellungsvertrag
CAHJP Jerusalem HM 394, Heirats- und Sterberegister Gunzenhausen (Kopie); danach wurde er 79 Jahre alt.
Literatur
WZJT 3, 1837, S. 126, über seine Teilnahme an der Kreissynode von 1836
Gemeindestatistik Mittelfranken in IA 1840, S. 103
Todesmeldung in AZJ 1846, S. 7; TZW 1846, S. 23
Brief seiner Hinterbliebenen an Seckel Wormser in Michelstadt, bei Hildesheimer, Ba‘al Šem, S. 14
Memorbucheintrag bei Weinberg, Memorbücher, S. 177f, vgl. S. 180, 185: „stellte viele Schüler aus und verbreitete Torah“
Lowenstein, „The 1840s“, S. 276
PK Bavaria, S. 290, spricht von „einer kleinen Jeschiwa“
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 109, 186, 416, 433.