Geb. 24. März 1831 in Svätý Jur (St. Georgen), Slowakei,
Gest. 10. [Heppner: 19.] Mai 1904 in Trzcianka (Schönlanke), Prov. Posen
Mütterlicherseits Enkel des Amsterdamer Beth-Midrasch-Rb. Mordechai Schlank aus Trzcianka, neunjährig verwaist, wird er Talmudschüler von Moses Schick in Svätý Jur, später von Wolf Sofer in Preßburg sowie von Samuel Weil
Schwiegersohn von Rb. Pinchas Löb Frieden in Komárno (Komorn), Slowakei
Hattarot auch von Simon Sofer und von Hildesheimer. Orthodox. 1855 Rb. in Kikinda (Nagykikinda), Woiwodina
1865 Rb. in Trzcianka, schreibt 1895 gegen das „Westf. Gebetbuch“ von Rb. Heinemann Vogelstein. Schwiegervater der Rb. Dr. Ludwig Pick (1845-1937) in Pommern, Westpreußen und Berlin, Buttenwieser in Straßburg und Dr. Heinrich Krausz in Gniezno (Gnesen).
Dokumente
CJA Berlin 75 A Pl 1 Nr. 57 mit Bewerbung in Pleszew (Pleschen), 1875
AP Poznañ, Rejencja w Piłe nr. 350, S. 36 und 38, vom 23. Aug. und 15. Sept. 1903: Die Repräsentanten protestieren erfolgreich gegen eine Weigerung des Vorstands, „dem hier seit fast 35 Jahren amtirenden Rabbiner Waeldler“, einem „alten bewährten Beamten“, einen Zuschuß für eine Badereise zu gewähren. „Unser Gemeinderabbiner hat ein Jahresgehalt von M 1800 und ein unsicheres und nicht bedeutendes Nebeneinkommen. Nahrungssorgen und seine aus 5 Töchtern bestehende Familie haben den ehrenwerten Beamten frühzeitig zu einem Greise gemacht“.