Sohn des Rb. Josef F., besucht die philos. Lehranstalt in Brünn. Bewerber um das mährische Landesrt. (Dez. 1846) und um das Rt. in Slavkov (Austerlitz)
1848 Rb. in Strážnice (Straßnitz), Mähren.
Dokumente
ZA Brünn, B14, M607 Aufenthaltsbewilligung in einer Vorstadt von Brünn zur Ausbildung als Taubstummenlehrer, 1844
Ebd., M614, Z.54341, vom 13. Dez. 1846, Bewerbung um die Landesrabbinerstelle, mit Lebenslauf; siehe auch dort unter Z. 39947: „Moses Feilbogen bewirbt sich bereits über zehn Jahren um eine Rabbinatsstelle, wurde trotz aller seiner Zeugnisse nirgends in Vorschlag gebracht.“- Ebd., M619 (1848), Streit mit dem Lehrer Salomon Müller über Bne- Zion Unterricht, 1848.
Literatur
Schematismus, S. 52
Lippe 1879/81, S. 100 „Feilbogen, Moses“, in Strážnice
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Mährens, 1929, S. 521, mit Bildnis und Zitat aus einem Gutachten von 1864, in dem er sich gegen die Wahl eines Kultusvorstands ausspricht, denn „nie und nirgends hat es bei Israel. Gemeinden Mährens meines Wissens einen eigenen Kultusvorstand gegeben, weil die Wesenheit des Kultus Sache des Rabbiners ist“.