BHR Biographisches Portal der Rabbiner

HECKSCHER, Julius Wolf, Dr.

  • Geb. 1836 in Kopenhagen,
  • Gest. 31. Dez. 1883 in Racibórz (Ratibor), Oberschlesien
  • Besucht Gymnasium und Universität in Kopenhagen, 13. Nov. 1858 imm. Breslau und Aufnahme am Jüdisch-theologischen Seminar, 12. Aug. 1861 prom. Leipzig. 27. Juni 1863 Predigerdiplom des Seminars
  • 1863 Prediger und Religionslehrer in Köthen, Anhalt, 1. Apr. 1867 Rb., Prediger und Religionslehrer in Racibórz.

Dissertation

  • Meletemata Tobiana, Diss. Leipzig 1861.

Dokumente

  • AU Wrocław, F 434, S. 118, Matrikeleintrag
  • UA Leipzig, Pro-Cancellar-Buch der Philosophischen Fakultät, B 128a, S. 214, Promotionseintrag
  • CJA Berlin, 75 A Ra 4 Nr. 29 (nur Erwähnung)
  • Ebd., 75 A Ra 4 Nr. 36 Bewerbung und Anstellung des Predigers und Religionslehrers Dr. Heckscher 1865-67, 1887; darin fol. 1 Bewerbung mit Vita vom 25. Dez. 1865 mit Bericht über Spaltungen in Köthen, bei denen er aber Integrationsfigur gewesen sei; fol. 2-3 Reisepaß vom 3. Sept. 1862; fol. 11 Vorstand an Repräsentanten 12. Febr. 1866 über Wahl auf 6 Jahre mit 600 Rtl. Gehalt; fol. 43 Amtsantritt.

Publikationen

  • Dänische Grammatik nach Ollendorffs Methode, Frankfurt/M. 1862.

Literatur

  • Jahresbericht JTS 9 (1864), Anhang, S. 1: H. „wurde mir dem Zeugnisse der Reife für das Predigeramt und den Religionsunterricht entlassen, und von der israel. Gemeinde zu Köthen v. Mai als Prediger und Religionslehrer berufen“
  • MGWJ 1865, S. 51
  • Lippe 1879/81, S. 172, nennt ihn „Rabbiner in Ratibor“
  • Brann, Jüd.-theol. Seminar, S. 168.