Geb. Anfang des 18. Jhs. in Libeò (Lieben) bei Prag,
Gest. 9. Feb. 1783 in Teplice (Teplitz), Nordböhmen
Schüler von Jonathan Eibeschütz in Prag, Hochgelehrter an der Prager Jeschiwa, dann Rb. in Stupava (Stampfen) b. Preßburg. Verteidiger seines Lehrers in der Kontroverse mit Jakob Emden, welchen er mit dem Bann bedroht
er wird deswegen des Sabbatianismus verdächtigt. Um 1764 Rb. in Teplice (Teplitz), Nordböhmen.
Publikationen
H. åq Yis. h. aq zum Šulh. an ‘Aruch
Zwei Approbationen, datiert Teplice 1764, 1775; Löwenstein, Index, S. 106.
Epigraphik
Jüd. Friedhof Teplice, Grab 97, laut Weihs, Teplitz, S. 12, mit dt. Übs. der Inschrift nach einem Abschriftenverzeichnis; Todesdatum hier „7. Adar 1781“.
Literatur
Weihs, Teplitz, S. 11f
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Böhmens, 1934, S. 648
Halperin, ’At. las ‘Es. H. ayyim, Bd.IX (1982), S. 103, Nr. 1012.