Sohn des Rb. Hirsch K., orthodox, aus Frankfurt/M. nach New York ausgewandert
nach der Gründung der „Kehilat Ansche Maarav“ in Chicago (3. Nov. 1847) wird er als „Reverend“ deren erster Vorsänger und Schächter mit rb. Aufgaben. 1851 weiht er die erste Chicagoer Synagoge ein, die sog. „Bayerische Schul“
1853 steht er einem „Constituted Rabbinate Collegium“ vor, das zur Aufnahme einer Proselytin zusammengetreten war. Im selben Jahr legt er aber wegen der Reformtendenzen dieser Gemeinde das Amt nieder, welches der Lehrer Gottfried Schneidacker (Snydacker) aus Westfalen übernimmt. K. „engaged in the real estate and loan business and became very successful in this work“ (Meites).
Bildmaterialien
Bildnis bei Cutler, Chicago, S. 11.
Literatur
Meites, Chicago, S. 46, mit Bildnis. „He was ultra-orthodox“
Cutler, Chicago, S. 11 („the son of an ultra-orthodox rabbi“), 15.